Eyeware Beam: die Eye- und Head-Tracking-App auf dem MWC2021 in Barcelona
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Eye-Tracking war teuer, bis ein Schweizer Unternehmen die Branche verändert hat.

In den kommenden Jahren sollen die Gaming- und die Content-Creation-Branche bis 2026 einen Wert von 280 Mrd. US-Dollar bzw. 16 Mrd. US-Dollar erreichen, mit einer durchschnittlichen jährlichen Wachstumsrate (CAGR) von 9 % bzw. 12 % im Zeitraum 2021 bis 2026. Zu den Treibern dieser Märkte gehören die wachsende Nachfrage nach immersiveren Spielerlebnissen und nach Tools, die die Erstellung digitaler Inhalte erweitern und neu definieren. Eyeware Beam will diese Entwicklung beschleunigen: Die iOS-App ermöglicht Gamern und Streamern, Eye-Tracking und Head-Tracking in ihren Spielen und Inhalten zu nutzen.
Eyeware stellt auf dem MWC2021 sein wichtigstes B2C-Produkt vor, die App Eyeware Beam, die dein iPhone oder iPad zum Head- und Eye-Tracker für deinen Windows-PC macht. Die öffentliche Beta der App wurde am 24. Juni 2021 offiziell auf Product Hunt vorgestellt und stieß in der weltweiten Maker-Community auf großes Interesse. „Wir sind überzeugt, dass das ein Game-Changer ist (im wahrsten Sinne des Wortes), denn du kannst ein Gerät nutzen, das du ohnehin in der Tasche hast, statt zusätzliche Hardware zu kaufen. Wir wollten ein Produkt schaffen, das diese Einstiegshürde für Streamer und Gamer beseitigt“, sagt Kenneth Funes, CEO/CTO von Eyeware.
Die App eignet sich für:
- Simulationsspieler, die Kopfbewegungen als Eingabe im Spiel nutzen,
- Content Creator, die ihrem Publikum zeigen möchten, wohin sie schauen, einzigartige Inhalte erstellen und mehr Zuschauer gewinnen wollen,
- Spieler von FPS, MOBAs, Rhythmusspielen und Schach, die ihr Gameplay verbessern möchten, indem sie ihren Blick mit OBS in Replays aufzeichnen,
- Gamer, die anderen etwas beibringen möchten, indem sie ihre Gameplay-Erkenntnisse mit der Eye-Tracking-Bubble als Overlay teilen, und
- Streamer, die mit einem Live-Eye-Tracking-Overlay natürlicher und zugänglicher mit ihrem Publikum kommunizieren möchten. Beim Streamen lassen sich mit dem Blick-Overlay Details im Geschehen leichter zeigen.
Die Head-Tracking-Funktion funktioniert mit über 150 Spielen, die eine Integration von OpenTrack oder FreeTrack unterstützen, und die Eye-Tracking-Funktion lässt sich als Overlay zu jedem Spiel oder Inhalt hinzufügen, der auf einem Windows-PC-Bildschirm angezeigt wird.
„Wir haben eine einzigartige Technologie entwickelt, die Computer Vision, KI und auch 3D-Kameras (etwa die TrueDepth-Frontkameras von Apple) für präzises Eye- und Head-Tracking aus der Distanz nutzt. Deshalb ist Eyeware Beam derzeit nur mit iOS-Geräten mit TrueDepth-Kamera (also mit Face ID) kompatibel. Das Tracking läuft auf deinem iOS-Gerät, solange die App Eyeware Beam geöffnet ist. Auf dem PC wird dagegen eine ergänzende Software installiert. Sobald sie mit dem Gerät gekoppelt ist, können Nutzer ihren Blick streamen oder Simulationsspiele mit Head-Tracking-Unterstützung spielen.“ ~ Kenneth Funes, CEO/CTO von Eyeware
Die App findest du auf der Website des Beam Eye Tracker.

Über Eyeware
Die 3D-Eye-Tracking-Technologie von Eyeware verbessert die Verbindung zwischen Menschen über und mit Geräten, mithilfe eigener 3D-Computer-Vision-Algorithmen und KI-Technologie für maschinelle Wahrnehmung. Das Ziel des Unternehmens ist es, Eye-Tracking für jedes Gerät wertvoll und zuverlässig zu machen und Lösungen zu entwickeln, die den Menschen in den Mittelpunkt stellen. Das B2B-Portfolio von Eyeware umfasst Anwendungen für Endgeräte, Fahrerüberwachung und Interaktion in Autos, Lkw und Zügen, UX- und Human-Factors-Forschung sowie Retail-Analysen.
Startup-Ökosystem
Unsere Teilnahme am #MWC2021 in Barcelona ist ein guter Anlass für einen kurzen Moment der Wertschätzung. Barcelona ist mit über 1.300 Startups eines der dynamischsten Startup-Ökosysteme Europas!
„Wo würdest du dein Startup gründen, wenn du noch einmal eines gründen würdest? Auf diese Frage entschieden sich 20 % der Startup-Gründer in Europa für Barcelona, das damit nach London und Berlin der drittbeliebteste Hub ist, laut Startup Heatmap Europe 2018“. Hier geht’s zum vollständigen Artikel.